Was steckt hinter der Abkürzung?
Die englische Wendung wird häufig im Zusammenhang mit sozialen Medien verwendet. Wer ständig sieht, was andere unternehmen, kann den Eindruck bekommen, selbst gerade beim falschen Ereignis zu sein oder etwas Wichtiges auszulassen. Das Kürzel beschreibt dieses Erleben, kann aber auch scherzhaft für gewöhnliche Neugier auf eine Veranstaltung benutzt werden.
Beispiele für die Verwendung
Du hast einen ruhigen Abend geplant. Dann siehst du mehrere Fotos von einer spontanen Feier und fragst dich, ob du unbedingt noch hinfahren musst, obwohl du vorher zufrieden warst. Die Sorge, ein besonderes gemeinsames Erlebnis zu verpassen, veranschaulicht FOMO.
Weitere Bedeutungen & Kontexte
Nicht jeder Wunsch, dabei zu sein, ist ein Problem. Entscheidend für die Beschreibung ist die Sorge um das Verpasste, nicht bloß die Freude an einer Aktivität. Der Ausdruck allein ist auch keine Diagnose und sagt nichts Verlässliches über Stärke oder Dauer einer Belastung. Er wird für sehr unterschiedliche Alltagssituationen verwendet.