Was steckt hinter der Abkürzung?
Die internationale Standardbuchnummer hilft Buchhandel und Bibliotheken, die gewünschte Veröffentlichung eindeutig zuzuordnen. Seit 2007 neu vergebene ISBN bestehen aus 13 Ziffern; auf älteren Ausgaben stehen auch zehnstellige Nummern. Die Bestandteile enthalten unter anderem Zuordnungen zum Verlag und zur Veröffentlichung sowie eine Prüfziffer. Die Nummer ist eine Kennung, keine Inhaltsbeschreibung.
Beispiele für die Verwendung
Ein Roman erscheint als gebundene Ausgabe, Taschenbuch und E-Book. Diese Formate erhalten grundsätzlich unterschiedliche ISBN. Wenn du genau das Taschenbuch bestellen möchtest, hilft die passende ISBN mehr als der Titel allein. Ein unveränderter Nachdruck derselben Ausgabe benötigt dagegen nicht automatisch eine neue Nummer.
Weitere Bedeutungen & Kontexte
Eine ISBN bezeichnet nicht das einzelne gedruckte Exemplar. Viele identische Exemplare derselben Ausgabe tragen dieselbe Nummer. Sie ist auch kein Qualitätssiegel und kein Beleg für Urheberrechte. Der aufgedruckte Strichcode kann die Nummer maschinenlesbar darstellen; die ISBN selbst ist jedoch die zugehörige Kennung und nicht die grafische Balkenfolge.