Kurz erklärt

Bei vielen EU-Energielabeln reicht die Skala von A bis G; A bezeichnet dabei die bessere Effizienz. Die Berechnung und die Verbrauchsangaben richten sich nach der Produktgruppe. Je nach Gerät nennt das Label etwa den Verbrauch pro Jahr oder für eine festgelegte Anzahl von Nutzungsvorgängen. Deshalb müssen Klasse, Einheit und Bezugsgröße gemeinsam gelesen werden.

Typische Alltagssituationen

Du vergleichst zwei Kühlschränke ähnlicher Größe. Die Effizienzklasse hilft bei einer schnellen Einordnung; die angegebene Kilowattstundenzahl macht den standardisierten Verbrauch konkreter. Ein deutlich größeres Gerät kann trotz besserer Klasse insgesamt mehr Energie benötigen als ein kleines Gerät einer schlechteren Klasse.

Worauf du achten solltest

Die Klasse ist keine direkte Vorhersage deiner Stromrechnung. Nutzung, Aufstellbedingungen und Geräteeinstellungen beeinflussen den tatsächlichen Verbrauch. Außerdem darf eine Klasse nicht ohne Weiteres zwischen verschiedenen Produktgruppen oder unterschiedlich aufgebauten Skalen verglichen werden. Bei entsprechend ausgestatteten EU-Labels führt ein QR-Code zu weiteren Modellinformationen in der Produktdatenbank EPREL.

Häufige Fragen

Verbraucht Klasse A immer am wenigsten Strom?
Die Klasse beschreibt die Effizienz nach den Regeln der Produktgruppe. Für den absoluten Verbrauch müssen auch Größe, Leistung und die konkrete Verbrauchsangabe berücksichtigt werden.
Was ist beim Vergleich zweier Energielabel wichtig?
Vergleiche ähnliche Produkte und achte auf dieselbe Skala, die angegebene Einheit und den Bezugszeitraum beziehungsweise die Zahl der Zyklen.