Kurz erklärt
Die Einordnung orientiert sich am Farbeindruck eines idealisierten erhitzten Körpers. Für viele moderne Lichtquellen ist genauer von einer ähnlichsten Farbtemperatur die Rede. Im Alltag hilft die Kelvinangabe beim Vergleich weißer Lampen. Sie beschreibt jedoch nicht, wie viel Licht eine Lampe abgibt oder wie heiß ihr Gehäuse tatsächlich wird.
Typische Alltagssituationen
Eine Leuchte mit 2700 Kelvin erscheint typischerweise wärmer und gelblicher als eine Leuchte mit 6000 Kelvin. Wechselst du die Lampe in einem Raum, kann sich dessen Atmosphäre deutlich verändern, obwohl die angegebene Lichtmenge gleich bleibt. Oberflächenfarben und Umgebung beeinflussen den Gesamteindruck mit.
Worauf du achten solltest
Warm und kalt sind hier Beschreibungen der Lichtwirkung, keine Aussagen über die gemessene Raumtemperatur. Farbtemperatur ist außerdem nicht dasselbe wie Farbwiedergabe. Zwei Leuchten mit gleichem Kelvinwert können Farben von Gegenständen unterschiedlich wiedergeben, weil ihre spektrale Zusammensetzung verschieden ist.