Kurz erklärt

Beim Kontakt mit Gestein nimmt Wasser unterschiedliche Mineralstoffe auf. Deshalb kann die Härte regional deutlich variieren. Häufig wird zwischen weichem, mittlerem und hartem Wasser unterschieden. Genauere Angaben erfolgen beispielsweise in Millimol pro Liter oder in Grad deutscher Härte. Der örtliche Wasserversorger kann Auskunft über die Versorgung geben.

Typische Alltagssituationen

Nach einem Umzug stellst du stärkere Ablagerungen im Wasserkocher fest. Das kann mit einer höheren Wasserhärte zusammenhängen. Beim Wäschewaschen orientierst du die Dosierung an der Härteangabe und den Hinweisen auf dem Waschmittel sowie an Beladung und Verschmutzung.

Worauf du achten solltest

Hart bedeutet hier keine mechanische Festigkeit. Wasserhärte ist auch nicht mit dem pH-Wert oder einer vollständigen Qualitätsbewertung gleichzusetzen. Eine niedrige Härte beweist keine besondere Reinheit, eine hohe Härte allein keine Verunreinigung. Für Geräteeinstellungen sollte außerdem die passende Einheit verwendet werden: Eine Zahl in °dH ist nicht ohne Umrechnung dieselbe Zahl in mmol/l.

Häufige Fragen

Ist Wasserhärte dasselbe wie der pH-Wert?
Nein. Die Härte betrifft vor allem Calcium- und Magnesiumionen. Der pH-Wert beschreibt eine andere chemische Eigenschaft, nämlich den sauren oder basischen Charakter.
Wo finde ich die Wasserhärte an meinem Wohnort?
Beim zuständigen Wasserversorger. Bei unterschiedlichen Versorgungsgebieten oder Mischwasser sollte die Angabe zu deinem tatsächlichen Anschluss passen.