Bedeutung kurz erklärt

Das Wort beschreibt vor allem eine Arbeitsweise. Dazu können systematisches Prüfen, genaues Dokumentieren und das wiederholte Abgleichen von Angaben gehören. Der Schwerpunkt liegt auf der Detailgenauigkeit. Ob dieser Aufwand sinnvoll ist, hängt vom Zweck ab: Manche Aufgaben verlangen eine sehr genaue Kontrolle, bei anderen zählt zunächst ein grober Überblick.

Beispiele aus dem Alltag

Für einen Ausstellungskatalog vergleicht eine Mitarbeiterin jedes Bild mit der Inventarliste, kontrolliert Schreibweisen und hält unklare Datierungen gesondert fest. Dieses gründliche Vorgehen lässt sich als akribisch beschreiben. Die Bezeichnung erklärt die Sorgfalt, ohne das Ergebnis bereits abschließend zu bewerten.

Verwechslungsgefahr & Hinweise

Akribisch ist nicht gleich langsam oder pedantisch. Eine eingeübte Person kann sehr genau und zugleich zügig arbeiten. Pedantisch enthält häufig eine kritische Bewertung übertriebener Genauigkeit. Akribisch garantiert außerdem keine Fehlerfreiheit: Auch eine sorgfältige Prüfung kann von falschen Annahmen oder unvollständigen Unterlagen ausgehen.

Häufige Fragen

Ist akribisch ein Lob?
Häufig ja, besonders wenn Sorgfalt und Genauigkeit gefragt sind. Im Zusammenhang kann das Wort aber auch einen ungewöhnlich hohen Detailaufwand hervorheben.
Kann man akribisch planen?
Ja. Eine Planung kann viele Einzelheiten systematisch berücksichtigen. Ob die zugrunde liegenden Annahmen stimmen, muss trotzdem gesondert geprüft werden.