Bedeutung kurz erklärt

Steigen die Preise für Waren und Dienstleistungen im Durchschnitt, kannst du dir mit demselben Betrag weniger kaufen als zuvor. Inflation wird häufig über einen Warenkorb gemessen, der typische Ausgaben eines Haushalts abbildet, zum Beispiel Lebensmittel, Energie, Miete oder Freizeit. Zentralbanken versuchen, eine moderate Inflation zu erreichen, weil sie als Zeichen einer wachsenden Wirtschaft gilt, zu starke Preisanstiege aber Probleme verursachen.

Beispiele aus dem Alltag

Typische Auswirkungen sind steigende Lebenshaltungskosten, höhere Forderungen in Tarifverhandlungen und Anpassungen von Renten oder Sozialleistungen. Wer langfristig Geld auf dem Konto liegen lässt, erlebt bei höherer Inflation einen schleichenden Wertverlust. Sachwerte wie Immobilien oder bestimmte Anlagen können sich teilweise anders entwickeln und dienen manchen Menschen als Schutz vor Kaufkraftverlust.

Verwechslungsgefahr & Hinweise

Inflation ist nicht automatisch negativ, entscheidend ist ihre Höhe und Stabilität. Sehr hohe oder stark schwankende Inflationsraten erschweren Planung und können das Vertrauen in eine Währung belasten. Für einzelne Haushalte ist es wichtig, die eigene Budgetplanung regelmäßig zu überprüfen, Preisentwicklungen im Blick zu behalten und bei Ersparnissen auf eine Anlagestrategie zu achten, die zur persönlichen Risikobereitschaft und zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passt.

Häufige Fragen

Wie entsteht Inflation?
Inflation entsteht, wenn Preise im Durchschnitt steigen – zum Beispiel durch höhere Produktionskosten, steigende Nachfrage oder externe Faktoren wie Energiepreise.
Ist Inflation immer schlecht?
Nicht unbedingt. Eine moderate Inflation gilt als normal und kann eine wachsende Wirtschaft anzeigen. Problematisch wird sie, wenn sie sehr hoch oder stark schwankend ist.
Wie kann ich mich gegen Inflation schützen?
Eine diversifizierte Geldanlage, regelmäßige Budgetanpassungen und der Vergleich von Preisen helfen, Kaufkraftverluste abzufedern.