Der Unterschied im Überblick

Eine Kündigung beendet einen Vertrag für die Zukunft. Der Vertrag bleibt bis zum Ablauf von Fristen und bereits erbrachten Leistungen wirksam. Beim Rücktritt wird der Vertrag dagegen häufig so behandelt, als wäre er rückgängig gemacht oder von Anfang an aufgehoben. Voraussetzung ist in der Regel ein besonderer Grund oder eine entsprechende Vereinbarung im Vertrag oder im Gesetz.

Beispiele für X und Y

Ein Beispiel für eine Kündigung ist die Beendigung eines Mietvertrags oder eines Mobilfunkvertrags mit einer bestimmten Frist. Ein Rücktritt kommt etwa in Frage, wenn eine Leistung mangelhaft ist und trotz Fristsetzung nicht ordnungsgemäß nachgebessert wird. In solchen Fällen kann der Rücktritt unter Umständen dazu führen, dass bereits gezahlte Beträge teilweise oder vollständig zurückzufordern sind.

Typische Missverständnisse

Welche Möglichkeiten du konkret hast, hängt von der Art des Vertrags, den vereinbarten Bedingungen und der jeweiligen Rechtslage ab. Oft gibt es gestaffelte Rechte, zum Beispiel zunächst Nachbesserung, dann Rücktritt. Bei Unsicherheit ist es sinnvoll, den Vertrag sorgfältig zu lesen oder fachlichen Rat einzuholen, bevor du eine weitreichende Erklärung wie eine Kündigung oder einen Rücktritt aussprichst.

Häufige Fragen

Was passiert bei einer Kündigung?
Eine Kündigung beendet einen Vertrag für die Zukunft. Bereits erbrachte Leistungen bleiben bestehen, und Fristen müssen eingehalten werden.
Was bewirkt ein Rücktritt?
Ein Rücktritt kann einen Vertrag rückgängig machen, als hätte er nicht stattgefunden – oft mit Rückabwicklung bereits gezahlter Beträge.
Wann kommt ein Rücktritt infrage?
Ein Rücktritt wird meist möglich, wenn eine Leistung mangelhaft ist und trotz Fristsetzung nicht nachgebessert wurde.