Der Unterschied im Überblick

Rasterbilder enthalten ein Gitter von Bildpunkten mit Farbwerten. Sie eignen sich beispielsweise für Fotografien. Vektorgrafiken speichern geometrische Beschreibungen und lassen sich für viele Darstellungen in unterschiedlichen Größen neu berechnen. Das ist etwa bei Logos, Symbolen oder technischen Zeichnungen hilfreich. Beide Ansätze können in einem Dokument kombiniert werden.

Beispiele für X und Y

Ein einfaches Vereinslogo wird als Vektorgrafik für einen Briefkopf und ein großes Banner ausgegeben. Seine Kurven lassen sich jeweils passend berechnen. Ein Foto der Mannschaft besteht dagegen aus Pixeln. Wird es stark vergrößert, steht nicht automatisch mehr ursprüngliches Bilddetail zur Verfügung.

Typische Missverständnisse

Vektorgrafiken sind nicht in jeder Hinsicht überlegen oder immer kleiner. Komplexität, eingebettete Bilder und Ausgabeverfahren spielen eine Rolle. Eine Dateiendung allein erklärt außerdem nicht zwingend den gesamten Inhalt: Manche Formate können sowohl Pixelbilder als auch Vektorelemente enthalten. Beim Anzeigen auf einem Bildschirm werden schließlich Bildpunkte benötigt.

Häufige Fragen

Wird ein Foto durch Speichern als Vektordatei automatisch beliebig scharf?
Nein. Ein eingebettetes Rasterbild behält seine begrenzten Bildinformationen. Eine automatische Nachzeichnung verändert die Darstellung und rekonstruiert keine verlorenen Details.
Was passiert beim Rastern einer Vektorgrafik?
Die Formen werden für eine bestimmte Ausgabe in Pixel umgerechnet. Die gewählte Auflösung beeinflusst anschließend die Möglichkeiten zur Vergrößerung.