Der Unterschied im Überblick

Zum Wetter gehören unter anderem Temperatur, Niederschlag, Wind und Luftdruck. Klima betrachtet über längere Zeit nicht nur Mittelwerte, sondern auch Schwankungen und die Häufigkeit bestimmter Bedingungen. Für klimatologische Normalwerte werden üblicherweise Zeiträume von 30 Jahren verwendet. Die konkrete zeitliche Betrachtung hängt jedoch von der wissenschaftlichen Fragestellung ab.

Beispiele für X und Y

Wenn es heute in einer Stadt regnet und morgen trocken bleibt, verändert sich das Wetter. Wenn sich über Jahrzehnte die durchschnittlichen Temperaturen oder die Häufigkeit heißer Tage verschieben, betrifft das die klimatischen Verhältnisse. Eine einzelne kühle Woche kann zugleich innerhalb eines insgesamt wärmeren Klimas auftreten.

Typische Missverständnisse

Ein einzelner Wettertag beweist oder widerlegt keine langfristige Klimaentwicklung. Umgekehrt bedeutet ein bestimmtes Klima nicht, dass jeder Tag dem langjährigen Durchschnitt entspricht. Wettervorhersagen und Klimaprojektionen beantworten außerdem unterschiedliche Fragen: Die eine betrifft konkrete kommende Wetterlagen, die andere langfristige statistische Veränderungen unter bestimmten Bedingungen.

Häufige Fragen

Ist Klima einfach das durchschnittliche Wetter?
Das ist eine verkürzte Erklärung. Klima umfasst neben Mittelwerten auch die Verteilung, Schwankungen und weitere statistische Eigenschaften des Wetters.
Warum werden oft 30 Jahre genannt?
Solche Zeiträume dienen als international gebräuchliche Grundlage für klimatologische Normalwerte. Nicht jede Klimaanalyse ist deshalb auf genau 30 Jahre beschränkt.