Bedeutung kurz erklärt
Die Methode rechnet verschiedene Ansprüche an die Natur in eine gemeinsame Flächengröße um. Berücksichtigt werden etwa Flächen für Nahrung, Holz, Siedlungen und die rechnerische Aufnahme bestimmter CO₂-Emissionen. Häufig wird das Ergebnis in globalen Hektar angegeben. Dem Fußabdruck wird die Biokapazität gegenübergestellt, also die verfügbare biologische Leistungsfähigkeit.
Beispiele aus Alltag & Umwelt
Zwei Haushalte unterscheiden sich bei Ernährung, Wohnen und Mobilität. Ein Fußabdruckrechner übersetzt die erfassten Angaben anhand eines Modells in Flächenbedarf. Das Ergebnis zeigt eine Größenordnung und mögliche Unterschiede, ist aber keine Vermessung tatsächlich von diesen Haushalten genutzter Grundstücke.
Abgrenzung & Hinweise
Der ökologische Fußabdruck ist nicht dasselbe wie der CO₂-Fußabdruck. Letzterer beschreibt Treibhausgasemissionen in CO₂-Äquivalenten statt Flächenbedarf. Auch erfasst ein einzelner Flächenindikator nicht sämtliche Umweltprobleme vollständig. Ergebnisse hängen von Annahmen, Daten und Berechnungsmethode ab; Vergleiche sollten deshalb dieselbe Grundlage verwenden.