Bedeutung kurz erklärt

Manche Kunststoffpartikel werden bereits in kleiner Form hergestellt. Andere entstehen, wenn größere Kunststoffteile durch Licht, Reibung und Verwitterung zerfallen. Auch Abrieb und freigesetzte Kunststofffasern tragen zum Eintrag bei. Mikroplastik kann in Wasser, Boden und Luft vorkommen; die Teilchen verschwinden durch ihre geringe Größe nicht einfach.

Beispiele aus Alltag & Umwelt

Eine weggeworfene Kunststoffverpackung bleibt längere Zeit im Freien liegen. Durch Witterung und mechanische Belastung zerbricht sie schrittweise in kleinere Stücke. Ein weiterer möglicher Eintrag sind synthetische Fasern, die sich beim Waschen von Textilien lösen.

Abgrenzung & Hinweise

Für die genaue Größenabgrenzung und die Unterscheidung zu Nanoplastik gibt es unterschiedliche Definitionen. Nicht jede gelöste Substanz auf Kunststoffbasis ist ein festes Mikroplastikteilchen. Aus dem Nachweis von Partikeln allein lässt sich außerdem noch keine konkrete gesundheitliche Wirkung ableiten; dafür sind zusätzliche Informationen über Menge, Eigenschaften und Aufnahme nötig.

Häufige Fragen

Ist Mikroplastik immer mit bloßem Auge sichtbar?
Nein. Größere Partikel können sichtbar sein, viele Teilchen sind dafür aber zu klein.
Ist das Zerfallen einer Verpackung dasselbe wie biologischer Abbau?
Nein. Beim Zerfallen wird das Material zunächst in kleinere Teilchen geteilt. Das bedeutet nicht, dass der Kunststoff biologisch vollständig abgebaut wurde.