Bedeutung kurz erklärt

Bei der sauerstoffbildenden Photosynthese werden unter anderem Kohlenstoffdioxid und Wasser genutzt, um organische Verbindungen aufzubauen. Dabei wird Sauerstoff freigesetzt. In Pflanzen laufen die wesentlichen Schritte in Chloroplasten ab. Lichtenergie wird zunächst in nutzbare chemische Formen übertragen und anschließend für den Aufbau von Stoffen eingesetzt. Der Kohlenstoff stammt dabei aus dem aufgenommenen Kohlenstoffdioxid.

Beispiele aus Alltag & Umwelt

Eine junge Bohnenpflanze bildet unter geeigneten Bedingungen neue Blätter. Einen Teil der dafür benötigten organischen Ausgangsstoffe stellt sie mithilfe von Licht selbst her. Wasser und mineralische Nährstoffe bleiben ebenfalls notwendig. Die Pflanze gewinnt ihre neue Masse also nicht einfach aus aufgesaugter Erde.

Abgrenzung & Hinweise

Photosynthese erzeugt keine Energie aus dem Nichts, sondern wandelt Energie um. Pflanzen betreiben zusätzlich Zellatmung, auch wenn sie Licht nutzen können. Licht, Temperatur, Wasserverfügbarkeit und weitere Bedingungen beeinflussen die Leistung. Die vereinfachte Gesamtbeschreibung ersetzt nicht die verschiedenen chemischen Teilschritte.

Häufige Fragen

Stammt der freigesetzte Sauerstoff aus dem Kohlenstoffdioxid?
Bei der sauerstoffbildenden Photosynthese stammt er aus Wasser. Kohlenstoffdioxid liefert den Kohlenstoff für den Aufbau organischer Verbindungen.
Betreiben nur Pflanzen Photosynthese?
Nein. Auch Algen und bestimmte Bakterien nutzen Licht für solche Stoffwechselprozesse. Nicht alle Formen setzen dabei Sauerstoff frei.