Bedeutung kurz erklärt

Beispiele sind aufbereitete Metalle, Altglas oder geeignete Papierfasern. Statt Rohstoffe ausschließlich neu aus natürlichen Lagerstätten oder anderen Quellen zu gewinnen, werden vorhandene Materialströme erschlossen. Dafür sind Sammlung, Trennung und Aufbereitung wichtig. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Material und geplanter Anwendung.

Beispiele aus Alltag & Umwelt

Gesammeltes Altglas wird sortiert und von ungeeigneten Bestandteilen befreit. Geeignete Glasscherben können anschließend bei der Herstellung neuer Glasprodukte eingesetzt werden. Ob und in welchem Umfang das möglich ist, hängt unter anderem von Zusammensetzung, Verunreinigungen und Produktanforderungen ab.

Abgrenzung & Hinweise

Der Begriff beschreibt die Herkunft aus einem bereits vorhandenen Materialstrom, nicht automatisch eine schlechtere Qualität. Ebenso bedeutet ein hoher Recyclinganteil allein noch keine insgesamt geringe Umweltbelastung. Transporte, Aufbereitung, Verluste und tatsächlicher Ersatz neuer Rohstoffe müssen mitbetrachtet werden. Die Weitergabe eines vollständigen gebrauchten Produkts ist außerdem von seiner Aufbereitung zu einem Rohstoff zu unterscheiden.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zu Primärrohstoffen?
Primärrohstoffe werden erstmals aus natürlichen Quellen gewonnen. Sekundärrohstoffe stammen aus zurückgewonnenen Materialströmen und werden erneut nutzbar gemacht.
Kann jeder Abfall sofort als Sekundärrohstoff dienen?
Nein. Eignung und Qualität müssen zur geplanten Nutzung passen. Häufig sind zunächst Trennung und Aufbereitung notwendig; außerdem gelten je nach Fall unterschiedliche Anforderungen.