Was ist das Gestaltprinzip der Nähe?
Das Gestaltprinzip der Nähe beschreibt die Tendenz, räumlich nahe Elemente als zusammengehörig wahrzunehmen.
Wie wir Informationen wahrnehmen, Urteile bilden und Entscheidungen treffen – psychologische Begriffe verständlich erklärt.
Warum wirkt ein Preis günstig? Weshalb halten wir an einer Meinung fest? Hier lernst du Begriffe kennen, die typische Muster unseres Denkens und unserer Wahrnehmung beschreiben.
Die Beispiele helfen beim Einordnen alltäglicher Situationen. Ein einzelnes Verhalten reicht nicht aus, um einer Person einen bestimmten Denkfehler zuzuschreiben.
Das Gestaltprinzip der Nähe beschreibt die Tendenz, räumlich nahe Elemente als zusammengehörig wahrzunehmen.
Gruppendenken bezeichnet ein Muster, bei dem der Wunsch nach Einigkeit die kritische Prüfung von Informationen und Alternativen in einer Gruppe beeinträchtigt.
Habituation ist eine Form des Lernens, bei der die Reaktion auf einen wiederholt auftretenden Reiz abnimmt, wenn dieser keine bedeutsamen Folgen hat.
Beim Halo-Effekt überstrahlt ein auffälliges Merkmal den Gesamteindruck: Wir schreiben einer Person oder Sache weitere Eigenschaften zu, ohne sie zu prüfen.
Intrinsische Motivation bedeutet, dass eine Tätigkeit um ihrer selbst willen ausgeführt wird, etwa aus Interesse, Neugier oder Freude an der Aufgabe.
Klassische Konditionierung ist Lernen durch die Verknüpfung von Reizen: Ein zunächst neutraler Reiz kann dadurch eine gelernte Reaktion auslösen.
Kognitive Belastung beschreibt, wie stark eine Aufgabe die verfügbaren geistigen Verarbeitungsressourcen beansprucht.
Kognitive Dissonanz ist ein unangenehmer innerer Spannungszustand, wenn Überzeugungen, Wissen oder eigenes Verhalten nicht zusammenpassen.
Ein kognitives Schema ist eine organisierte Wissensstruktur, die typische Merkmale und Zusammenhänge bündelt und beim Verstehen neuer Informationen hilft.
Konformität bedeutet in der Sozialpsychologie, eigene Urteile oder Handlungen an anderen Menschen oder an den Erwartungen einer Gruppe auszurichten.